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Wegweiser Fördermittel – Gebäudetechnik und Prozesse
Heizungsoptimierung
Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die Heizungsoptimierung durch Einbau hocheffizienter Pumpen und den hydraulischen Abgleich. Ziel ist es, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern und so einen wesentlichen Beitrag zu einer wirtschaftlichen, sicheren und das Klima schonenden Energieversorgung zu leisten.

Gefördert werden

  • der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen (Fördertatbestand 1) und/oder
  • die Durchführung einer Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich (Fördertatbestand 2). In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich können optional zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bereits installierten Anlagen gefördert werden.

Voraussetzungen

Das Heizsystem muss zum Zeitpunkt der Durchführung der Maßnahme seit mehr als zwei Jahren installiert sein.

Die geförderten Anlagen sind mindestens zwei Jahre zweckentsprechend zu betreiben und dürfen in dieser Zeit nicht weiterveräußert werden.

Die technischen Anforderungen an effiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen sowie die Liste der förderfähigen Pumpen und Baugruppen mit Pumpe können im Internet abgerufen werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen in Neubauten sowie Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruht, die Anschaffung und Installation gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit gebrauchten Anlagenteilen, Eigenleistungen sowie Nebenleistungen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 30% der förderfähigen Ausgaben, maximal 25.000 EUR pro Vorgang.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt für Anträge, die bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden.

Weiterführende Informationen

Anreizprogramm Energieeffizienz
Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Ziel und Gegenstand

Gefördert wird der Austausch ineffizienter Altanlagen durch moderne Heizungen bei Nutzung erneuerbarer Energien in Kombination mit einer Optimierung des gesamten Heizungssystems.

Es bestehen zwei alternative Förderverfahren: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Investitionszuschüsse, die KfW Bankengruppe gewährt im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium zinsverbilligte Darlehen und Tilgungszuschüsse.

Durch zusätzliche Investitionszuschüsse des BAFA werden aufbauend auf dem Marktanreizprogramm gefördert:

  • Solarkollektoranlagen,
  • kleine Biomasse-Anlagen,
  • effiziente Wärmepumpen sowie
  • Optimierung der gesamten Heizungsanlage.

Durch zusätzliche Tilgungszuschüsse der KfW werden im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium gefördert:

  • große Solarkollektoranlagen,
  • große Biomasseanlagen,
  • Nahwärmenetze sowie
  • große effiziente Wärmepumpen.

Voraussetzungen

Es muss sich um den Austausch einer oder mehrerer besonders ineffizienter Altanlagen handeln, die durch moderne Biomasseanlagen oder Wärmepumpen ausgetauscht bzw. durch die Integration heizungsunterstützender Solarthermieanlagen modernisiert werden.

Geförderte Anlagen müssen seit dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen worden sein.

Der Heizungsaustausch muss mit einer Optimierung der gesamten Heizungsanlage kombiniert werden.

Es muss eine Förderung nach dem Marktanreizprogramm gewährt werden.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Zusätzliche Investitionszuschüsse des BAFA: Für den Ersatz bzw. die solarthermische Modernisierung werden 20% des im Rahmen der Marktanreizprogramms bewilligten Zuschusses (ohne Optimierungsbonus) sowie ein einmaliger Investitionszuschuss von 600 EUR für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem gewährt.

Zusatzbonus zu Tilgungszuschüssen im KfW-Programm Erneuerbare Energien – Premium: Für die Errichtung eines neuen Wärmeerzeugers oder den Einbau einer Hausübergabestation 20% der im Rahmen des Marktanreizprogramms gewährten Förderung.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Weiterführende Informationen KfW

Weiterführende Informationen Förderdatenbank

Kälte- und Klimaanlagen
Klimaschutzinitiative – Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert Investitionsmaßnahmen für den stärkeren Einsatz von Klimaschutz-Technologien in der Kälte- und Klimatechnik. Gefördert werden stationäre Kälte- und Klimaanlagen, die mit nicht-halogenierten Kältemitteln betrieben werden, sowie ergänzende Komponenten, wie beispielsweise Wärmepumpen sowie Wärme- und Kältespeicher, die den klimaschützenden Betrieb des Gesamtsystems zusätzlich verstärken.

Für die gleichzeitige Errichtung von stationären Kälte- bzw. Klimaanlagen und Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien (Elektroenergie und Wärme) wird eine Bonusförderung gewährt (Kombinationsbonus).

Ziel ist es, durch Investitionsanreize den Einsatz von Klimaschutz-Technologien in der Kälte- und Klimatechnik zu stärken und langfristig bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu werden.

Voraussetzungen

Die stationäre Kälte- und Klimaanlage muss neu errichtet bzw. neu installiert werden oder die Kälteerzeugungseinheit muss neu erstellt werden und das Kühlmittelsystem (Wasser-, Sole-, Luftverteilsystem) bleibt bestehen.

Die Anlage ist nach Inbetriebnahme mindestens fünf Jahre zweckentsprechend zu betreiben.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Kälteleistung und der Art der Anlage.

Für die Förderung gilt eine Förderhöchstgrenze von insgesamt 150.000 EUR pro Maßnahme sowie eine Begrenzung auf maximal 50% der förderfähigen Ausgaben.

Geltungsdauer

Die Richtlinien gelten bis zum 31. Dezember 2021.

Weiterführende Informationen

Energieeffizienz und Prozesswärme
Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Wärme-Technologien in der Wirtschaft.

Gefördert werden:

  • Modul 1 – Querschnittstechnologien: investive Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien,
  • Modul 2 – Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien (Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen, Wärmepumpen),
  • Modul 3 – Erwerb und Installation von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Sensorik sowie Erwerb und Installation von Energiemanagement-Software und Schulung des Personals durch Dritte im Umgang mit der Software,
  • Modul 4 – Maßnahmen zur energiebezogenen Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen, die zur Erhöhung der Energieeffizienz und damit zur Senkung des fossilen Energieverbrauchs in Unternehmen beitragen.

Die Förderung erfolgt technologieoffen und branchenübergreifend. Sie kann wahlweise als direkter Zuschuss oder als Tilgungszuschuss in Verbindung mit einem Kredit der KfW Bankengruppe beantragt werden.

Ziel ist es, Energieeffizienz durch Investitionen in der Wirtschaft zu steigern und den Anteil der erneuerbaren Energien zur Bereitstellung von Prozesswärme auszubauen.

Voraussetzungen

Die Investitionen müssen in Deutschland durchgeführt werden und sind nach Inbetriebnahme mindestens drei Jahre zweckentsprechend zu betreiben.

Nicht gefördert werden

  • Maßnahmen, zu deren Durchführung ein Gesetz oder eine behördliche Anordnung verpflichtet,
  • begonnene Maßnahmen,
  • Maßnahmen, die die Gebäudesubstanz betreffen,
  • Maßnahmen, die die landwirtschaftliche Primärproduktion betreffen (außer Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien),
  • der Erwerb gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit überwiegend gebrauchten Anlagenteilen,
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben,
  • Eigenleistungen des Antragstellers sowie Technologien und Produkte, die vom Antragsteller selbst hergestellt werden,
  • Personal- und Betriebskosten, Herstellungskosten, Steuern, Umlagen und Abgaben des Antragstellers,
  • Energieeinsparungen, die durch Reduktion der Produktion erzielt werden,
  • Energieeinsparungen, die durch den Ersatz von Energieträgern durch fossile Energieträger erzielt werden,
  • Fahrzeuge für den Transport außerhalb des Betriebsgeländes,
  • Neuanlagen zur Wärmeerzeugung aus Kohle oder Öl,
  • Maßnahmen, die nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) oder dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden können.

Das Vorhaben muss mit der Ausschlussliste und den Sektorleitlinien der KfW Bankengruppe vereinbar sein.

Für Contractoren gelten zusätzliche Voraussetzungen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird wahlweise als Zuschuss oder als zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschuss gewährt.

Die Höhe der Förderung beträgt 30%, bei Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien 45% der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10% auf die förderfähigen Kosten.

Die Förderung ist bei Querschnittstechnologien auf 200.000 EUR pro Vorhaben, in den anderen Modulen auf maximal 10 Mio. EUR pro Vorhaben begrenzt.

Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten, i.d.R. bis zu 25 Mio. EUR pro Vorhaben.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2022.

Weiterführende Informationen KfW

Weiterführende Informationen BAFA

BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz
Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert in einem wettbewerblichen Verfahren Maßnahmen zur energetischen Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen, die zur Erhöhung der Energieeffizienz bzw. zur Senkung des fossilen Energieverbrauchs in Unternehmen beitragen.

Gefördert werden insbesondere:

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien sowie energetische Optimierung von Produktionsprozessen,
  • Maßnahmen zur Abwärmenutzung,
  • Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung, sofern diese überwiegend direkt für Prozesse zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten eingesetzt werden,
  • Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte,
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess,
  • Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen und Wärmepumpen,
  • Sensorik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie zugehörige Software.

Förderfähig sind auch die Kosten für die Erstellung eines Einsparkonzepts sowie die Umsetzungsbegleitung der geförderten Investitionsmaßnahme durch externe Sachverständige.

Die Förderung ist grundsätzlich akteursübergreifend sowie sektor- und technologieoffen ausgestaltet. Zentrales Kriterium für die Förderung ist die je Fördereuro erreichte CO2-Einsparung pro Jahr (Fördereffizienz).

Ziel ist es, Energieeffizienz durch Investitionen der Wirtschaft zu steigern sowie den Anteil der erneuerbaren Energien zur Bereitstellung von Prozesswärme auszubauen.

Voraussetzungen

Die geförderten Investitionen sind nach der Inbetriebnahme mindestens drei Jahre zweckentsprechend zu betreiben (Nutzungspflicht).

Die Amortisationszeit der geplanten Effizienzmaßnahme bezogen auf die eingesparten Stromkosten muss ohne Förderung mehr als vier Jahre betragen.

Die Umsetzungsdauer des Effizienzprojekts darf einschließlich der Nachweise maximal drei Jahre betragen.

Ein ausgefülltes Einsparkonzept muss vorliegen.

Für Projekte im Rahmen eines Contractings muss ein separater Contractingvertrag geschlossen werden. Eine Förderung von Effizienzmaßnahmen im Rahmen bestehender Verträge ist von der Förderung ausgeschlossen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 5 Mio. EUR pro Vorhaben.

Es sind mehrere Wettbewerbsrunden pro Jahr mit entsprechenden Stichtagen vorgesehen. Alle vollständigen Anträge werden zur jeweiligen Wettbewerbsrunde zugelassen. Wird das zur Verfügung stehende Budget der jeweiligen Wettbewerbsrunde um 50% vor Bewerbungsschluss überzeichnet, kann die Wettbewerbsrunde vorzeitig geschlossen werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2022.

Weiterführende Informationen

Erneuerbare Energien im Wärmemarkt
Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt

Förderziel und Zuwendungszweck

Die vorliegende Richtlinie soll dazu beitragen den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte im Gebäudebereich zu erhöhen.

Die im Wege der Förderung gesetzten Investitionsanreize sollen den Absatz von Technologien zur Erzeugung von Heizwärme (für Raumwärme und Warmwasser) aus erneuerbaren Energien stärken, um zu folgenden Zielstellungen beizutragen:

  • die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärme- und Kältebedarfs im Gebäudebereich vorrangig in bestehenden Gebäuden,
  • die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, die Erhöhung des technologischen Standards der Technologien der erneuerbaren Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung und der Förderung von Innovationen sowie
  • die Schaffung einer nachhaltigen Versorgungsstruktur.

Mit den geförderten Maßnahmen sollen ca. 350 000 t CO2 pro Jahr eingespart werden.

Allgemeine Fördervoraussetzungen

Eine Förderung nach diesen Richtlinien kann nur für Anlagen gewährt werden, die der Wärme- oder Kältebereitstellung überwiegend innerhalb der Bundesrepublik Deutschland dienen. Wenn im Einzelfall keine andere Regelung getroffen wurde, müssen die Anlagen dazu bestimmt sein, Wärme oder Kälte für Gebäude bereitzustellen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als zwei Jahren ein anderes Heizungs- bzw. Kühlsystem installiert ist (Gebäudebestand), das ersetzt oder unterstützt werden soll. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn hinsichtlich dieses Heizungs- bzw. Kühlsystems eine Nachrüstpflicht nach § 10 der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) besteht. Eine Förderung in Neubauten ist nicht möglich; hiervon ausgenommen sind nur diejenigen Fördertatbestände, bei denen dies ausdrücklich vermerkt ist, und die Förderungen nach Abschnitt VII.

Die geförderte Anlage muss mindestens sieben Jahre zweckentsprechend betrieben werden. Um einen zweckentsprechenden Betrieb handelt es sich, wenn die geförderten Anlagen gemäß ihrem Verwendungszweck betrieben werden. Bei einer Veräußerung der Anlage ist der Erwerber auf diese Pflicht hinzuweisen. Ausgenommen von dieser Regelung sind nach Abschnitt VII Nummer 2 geförderte Tiefengeothermiebohrungen. Um einen zweckentsprechenden Betrieb handelt es sich auch, wenn bei einer geförderten Tiefengeothermieanlage der Verwendungszweck geändert wird, sofern der neue Verwendungszweck gemäß Abschnitt VII Nummer 2 zugelassen ist und die KfW der Änderung zugestimmt hat.

Nicht gefördert werden

Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen). Bei den Tatbeständen die für eine Förderung im Neubau zugelassen sind, sind Ausnahmen möglich, gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen, Energieerzeugungsanlagen, die eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erhalten können. Von dieser Regel ausgenommen sind Tiefengeothermieanlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung nach Abschnitt VII Nummer 2, Biomasseanlagen zur kombi­nierten Strom- und Wärmeerzeugung nach Abschnitt VII Nummer 1.3, die Förderung von photovoltaisch-thermischen Kollektoren in Kombination mit Wärmepumpen nach Abschnitt VII Nummer 3.1 und Biogasleitungen nach Abschnitt VII Nummer 7, sofern das transportierte Biogas einer KWK-Nutzung zugeführt wird.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen,
  • Wohnungseigentümergemeinschaften,
  • freiberuflich Tätige,
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände,
  • Unternehmen,
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, insbesondere gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften.

Gegenstand und Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung ist begrenzt durch eine Deckelung der anrechnungsfähigen förderfähigen Kosten in Höhe von maximal 50 000 Euro (brutto) pro Wohneinheit bei Wohngebäuden und von maximal 3,5 Mio. Euro (brutto) bei Nichtwohngebäuden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2022.

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Produktions­anlagen/­-prozesse
KfW-Energieeffizienzprogramm Produktions­anlagen/­-prozesse

Ziel und Gegenstand

Das KfW-Energieeffizienzprogramm unterstützt Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich Produktionsanlagen/-prozesse gewerblicher Unternehmen mit zinsgünstigen Darlehen.

Voraussetzungen

Gefördert werden alle Investitionsmaßnahmen, die eine Energieeinsparung von mindestens 10% erzielen, beispielsweise in den Bereichen:

  • Maschinen/Anlagen/Prozesstechnik
  • Druckluft/Vakuum/Absaugtechnik
  • Elektrische Antriebe/Pumpen
  • Prozesswärme
  • Prozesskälte, Kühlhäuser, Kühlräume
  • Wärmerückgewinnung/Abwärmenutzung (für Produktionsprozesse)
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Modernisierungs­investitionen, die zu einer Endenergieeinsparung von mindestens 10 %  des Durchschnitts­verbrauch der letzten 3 Jahre führen.

Bei Neuinvestitionen ist die Energieeinsparung gegenüber dem Branchendurchschnitt maßgeblich.

Zinssätze und Laufzeiten

Ihren individuellen Zinssatz ermittelt Ihre Bank anhand Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und der Qualität Ihrer Sicherheiten.

Die Mindestlaufzeit beträgt generell 2 Jahre.

Kredithöhe und Auszahlung

  • in der Regel bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben
  • bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten
  • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt

Weiterführende Informationen