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Werkzeuge
Wegweiser Fördermittel – Mobilität und Logistik
Umweltbonus
Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt den Absatz neuer Elektrofahrzeuge.

Sie erhalten den Umweltbonus für

  • den Erwerb eines erstmals in Deutschland zugelassenen, elektrisch betriebenen Neufahrzeugs,
  • den Erwerb eines Elektrofahrzeugs bei der zweiten Zulassung im Inland,
  • Fahrzeugleasing (bei weniger als 2 Jahren Laufzeit gelten geringere Boni)
  • die Anschaffung von akustischen Zusatzeinrichtungen (Acoustic Vehicle Alerting Systems – AVAS) bis zum 1.8.2021.

Von der befristeten Innovationsprämie profitieren bis zum 31.12.2021 

  • neue Fahrzeuge, die nach dem 3.6.2020 erstmalig zugelassen werden sowie
  • junge gebrauchte Fahrzeuge, deren Erstzulassung nach dem 4.11.2019 und die Zweitzulassung nach dem 3.6.2020 erfolgt.

Art und Höhe der Förderung

Die Finanzierung des Umweltbonus erfolgt zur Hälfte durch den Automobilhersteller und zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss.

Die Höhe des Bundeszuschusses beträgt für ein reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug oder für ein anderes Fahrzeug, welches diesen gleichgestellt wurde:

  • 6.000 Euro bei einem Nettolistenpreis von maximal 40.000 Euro
  • 5.000 Euro bei einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro

Der Bundeszuschuss beträgt für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug:

  • 4.500 Euro bei einem Nettolistenpreis von maximal 40.000 Euro
  • 3.750 Euro bei einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro

Die Förderung eines AVAS beträgt pauschal 100 Euro. 

Der Bundeszuschuss wird nur gewährt, wenn der Netto-Kaufpreis des Fahrzeugs durch die Automobilindustrie gegenüber dem Netto-Listenpreis für den Endkunden in gleichem Umfang reduziert wird.

Weiterführende Informationen

Stickoxidminderungssysteme für leichte KFZ
Nachrüstung von Stickoxidminderungssystemen für leichte Handwerks- und Lieferfahrzeuge

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Nachrüstung von gewerblich oder kommunal genutzten leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Schadstoffklassen Euro I, II, III, IV, V und EEV oder Euro 3, 4 und 5, die überwiegend in Kommunen eingesetzt werden, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind (vgl. Anhang II), mit Stickoxidminderungssystemen.

Gefördert werden System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen.

Ziel ist es, durch die Nachrüstung von gewerblichen leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Selbstzündungsmotor (Diesel) einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in besonders belasteten Städten zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen, die ihren Firmensitz in einer der besonders belasteten Städte oder in einem der angrenzenden Landkreise haben, sowie gewerbliche Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in der Stadt hat,
  • Gebietskörperschaften, kommunale Unternehmen sowie öffentliche und private Unternehmen, die als Dienstleistungserbringer für kommunale Betriebe agieren.

Voraussetzungen

Es muss sich um gewerblich oder kommunal genutzte Handwerker- und Lieferfahrzeuge der Fahrzeugklassen M1, M2, N1 und N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 Tonnen bis 3,5 Tonnen handeln.

Die technischen Anforderungen an NO x-Minderungssysteme mit erhöhter Minderungsleistung für die Nachrüstung sind einzuhalten.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt höchstens 80% der Umrüstungskosten (System- und Einbaukosten), maximal 3.600 EUR pro Fahrzeug.

Weiterführende Informationen

Stickoxidminderungssysteme für schwere KFZ
Nachrüstung von Stickoxidminderungssystemen für schwere Handwerks- und Lieferfahrzeuge

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Nachrüstung von gewerblichen schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Schadstoffklassen Euro I, II, III, IV, V und EEV oder Euro 3, 4 und 5, die überwiegend in Kommunen eingesetzt werden, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind (vgl. Anhang II), mit Stickoxidminderungssystemen.

Gefördert werden System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen.

Ziel ist es, durch die Nachrüstung von gewerblichen schweren Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Selbstzündungsmotor (Diesel) einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in belasteten Städten zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen, die ihren Firmensitz in einer der belasteten Städte oder in einem der angrenzenden Landkreise haben, sowie gewerbliche Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in der Stadt hat.

Voraussetzungen

Es muss sich um gewerblich genutzte schwere Handwerker- und Lieferfahrzeuge der Fahrzeugklassen M1, M2, N1 und N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) mit einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen handeln.

Die technischen Anforderungen an NO x-Minderungssysteme mit erhöhter Minderungsleistung für die Nachrüstung sind einzuhalten.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt höchstens 80% der Umrüstungskosten (System- und Einbaukosten), maximal 4.800 EUR pro Fahrzeug.

Weiterführende Informationen

Unternehmen des Güterkraftverkehrs
Förderung der Sicherheit und der Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen (De-minimis)

Ziel und Gegenstand

Der Bund fördert die Sicherheit und die Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen.

Gefördert werden fahrzeug- und personenbezogene Maßnahmen sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung:

  • Kauf, Miete und Leasing von Ausrüstungsgegenständen, Einrichtungen und sonstigen Maßnahmen im Bereich Umwelt und Sicherheit,
  • Beratungen zu umwelt- und sicherheitsbezogenen Fragen der Unternehmensführung.

Ziel ist es, die negativen Wirkungen des Straßengüterverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen auf die Umwelt zu reduzieren, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Gefahr von Arbeits- und Betriebsunfällen zu senken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Güterkraftverkehr im Sinne des Güterkraftverkehrgesetzes durchführen und Eigentümer oder Halter von in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen schweren Nutzfahrzeugen (Gesamtgewicht mind. 7,5 t) sind.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Förderhöchstbetrag ist abhängig von der Unternehmensgröße und wird aus dem Fördersatz je schwerem Nutzfahrzeug multipliziert mit der Anzahl der zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge ermittelt.

Der Fördersatz je schwerem Nutzfahrzeug beträgt bis zu 2.000 EUR. Die absolute Förderhöhe beträgt maximal 33.000 EUR je Unternehmen.

Weiterführende Informationen

Umrüstung von Seeschiffen
Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen auf verflüssigtes Erdgas (LNG) als Schiffskraftstoff.

Gefördert werden die

  • Ausrüstung von Schiffsneubauten mit Antrieben zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb und gleichzeitiger Aus- bzw. Umrüstung von Hilfsmaschinen für den LNG-Betrieb sowie
  • die Umrüstung und der Austausch herkömmlicher Dieselmotoren an Bord bestehender Schiffe für eine Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb und gleichzeitiger Aus- bzw. Umrüstung von Hilfsmaschinen für den LNG-Betrieb.

Ziel ist es, den Einsatz von LNG in der deutschen Seeschifffahrt voranzutreiben.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts, die Eigentümer eines Schiffs sind oder den Neubau eines Schiffs planen, das gewerblich bzw. im Rahmen öffentlicher Aufgabenwahrnehmung für die Seeschifffahrt insbesondere auf europäischen Gewässern genutzt wird, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.

Voraussetzungen

Schiffe müssen in einem deutschen Schiffsregister eingetragen sein und eine Gemeinschaftsflagge führen.

Zur Durchführung des Vorhabens muss der Zuwendungsempfänger zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Die zweckgebundene Verwendung des geförderten Schiffs für die Seeschifffahrt ist über einen Zeitraum von mindestens acht Jahren nach Aus- bzw. Umrüstung sicherzustellen.

Die Förderung darf zu keiner Wettbewerbsverzerrung führen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe des Zuschusses beträgt

  • bis zu 40% der beihilfefähigen Kosten,
  • bei Zuwendungen für kleine Unternehmen wird die Förderquote um bis zu 20%, bei Zuwendungen für mittlere Unternehmen um bis zu 10% erhöht.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2021.

Weiterführende Informationen

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt Sie bei dem Aufbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Deutschland mit einem oder mehreren Ladepunkten mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent.

Gefördert werden

  • öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur bis einschließlich 22 Kilowatt,
  • öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur bis einschließlich 50 Kilowatt.

Sie können die Förderung für die Errichtung der Ladeinfrastruktur an neuen Standorten erhalten und auch wenn ein zusätzlicher Mehrwert für eine Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur oder die Ertüchtigung des Netzanschlusses besteht.

Die Förderung erhalten Sie als Zuschuss. Die konkreten Details werden in separaten Aufrufen veröffentlicht.

Die Höhe der Förderung beträgt seit der Novellierung des Gesetzes im Frühjahr 2021:

  • für Normalladepunkte mit 3,7 Kilowatt bis maximal 22 Kilowatt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, maximal EUR 4.000 pro Ladepunkt,
  • für DC-Schnellladepunkte mit mehr als 22 Kilowatt und weniger als 50 Kilowatt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, maximal bis zu EUR 16.000 pro Ladepunkt,
  • für den Netzanschluss an das Niederspannungsnetz pro Standort bis zu 80 Prozent und höchstens EUR 10.000,
  • für den Netzanschluss an das Mittelspannungsnetz pro Standort bis zu 80 Prozent und höchstens EUR 100.000.

Weiterführende Informationen