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Werkzeuge
Wegweiser Fördermittel – Mobilität und Logistik
Umweltbonus
Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt den Absatz neuer Elektrofahrzeuge.

Sie erhalten den Umweltbonus für

  • den Erwerb eines erstmals in Deutschland zugelassenen, elektrisch betriebenen Neufahrzeugs,
  • den Erwerb eines Elektrofahrzeugs bei der zweiten Zulassung im Inland,
  • Fahrzeugleasing (bei weniger als 2 Jahren Laufzeit gelten geringere Boni)

Art und Höhe der Förderung

Die Finanzierung des Umweltbonus erfolgt zur Hälfte durch den Automobilhersteller und zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss.

Die Höhe des Bundeszuschusses beträgt für ein reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug oder für ein anderes Fahrzeug, welches diesen gleichgestellt wurde:

  • 6.000 Euro bei einem Nettolistenpreis von maximal 40.000 Euro
  • 5.000 Euro bei einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro

Der Bundeszuschuss beträgt für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug:

  • 4.500 Euro bei einem Nettolistenpreis von maximal 40.000 Euro
  • 3.750 Euro bei einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro

Der Bundeszuschuss wird nur gewährt, wenn der Netto-Kaufpreis des Fahrzeugs durch die Automobilindustrie gegenüber dem Netto-Listenpreis für den Endkunden in gleichem Umfang reduziert wird.

Weiterführende Informationen

Unternehmen des Güterkraftverkehrs
Förderung der Sicherheit und der Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen (De-minimis)

Ziel und Gegenstand

Der Bund fördert die Sicherheit und die Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen.

Gefördert werden fahrzeug- und personenbezogene Maßnahmen sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung:

  • Kauf, Miete und Leasing von Ausrüstungsgegenständen, Einrichtungen und sonstigen Maßnahmen im Bereich Umwelt und Sicherheit,
  • Beratungen zu umwelt- und sicherheitsbezogenen Fragen der Unternehmensführung.

Ziel ist es, die negativen Wirkungen des Straßengüterverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen auf die Umwelt zu reduzieren, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Gefahr von Arbeits- und Betriebsunfällen zu senken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Güterkraftverkehr im Sinne des Güterkraftverkehrgesetzes durchführen und Eigentümer oder Halter von in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen schweren Nutzfahrzeugen (Gesamtgewicht mind. 7,5 t) sind.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Förderhöchstbetrag ist abhängig von der Unternehmensgröße und wird aus dem Fördersatz je schwerem Nutzfahrzeug multipliziert mit der Anzahl der zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge ermittelt.

Der Fördersatz je schwerem Nutzfahrzeug beträgt bis zu 2.000 EUR. Die absolute Förderhöhe beträgt maximal 33.000 EUR je Unternehmen.

Weiterführende Informationen

Umrüstung von Seeschiffen
Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen auf verflüssigtes Erdgas (LNG) als Schiffskraftstoff.

Gefördert werden die

  • Ausrüstung von Schiffsneubauten mit Antrieben zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb und gleichzeitiger Aus- bzw. Umrüstung von Hilfsmaschinen für den LNG-Betrieb sowie
  • die Umrüstung und der Austausch herkömmlicher Dieselmotoren an Bord bestehender Schiffe für eine Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb und gleichzeitiger Aus- bzw. Umrüstung von Hilfsmaschinen für den LNG-Betrieb.

Ziel ist es, den Einsatz von LNG in der deutschen Seeschifffahrt voranzutreiben.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts, die Eigentümer eines Schiffs sind oder den Neubau eines Schiffs planen, das gewerblich bzw. im Rahmen öffentlicher Aufgabenwahrnehmung für die Seeschifffahrt insbesondere auf europäischen Gewässern genutzt wird, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.

Voraussetzungen

Schiffe müssen in einem deutschen Schiffsregister eingetragen sein und eine Gemeinschaftsflagge führen.

Zur Durchführung des Vorhabens muss der Zuwendungsempfänger zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Die zweckgebundene Verwendung des geförderten Schiffs für die Seeschifffahrt ist über einen Zeitraum von mindestens acht Jahren nach Aus- bzw. Umrüstung sicherzustellen.

Die Förderung darf zu keiner Wettbewerbsverzerrung führen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe des Zuschusses beträgt

  • bis zu 40% der beihilfefähigen Kosten,
  • bei Zuwendungen für kleine Unternehmen wird die Förderquote um bis zu 20%, bei Zuwendungen für mittlere Unternehmen um bis zu 10% erhöht.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2021.

Weiterführende Informationen

klimafreundliche Nutzfahrzeuge
klimafreundliche Nutzfahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt Sie bei der Anschaffung von Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben.

Gefördert werden

  • die Anschaffung von Nutzfahrzeugen der Klassen N1, N2 und N3 mit alternativen, klimaschonenden Antrieben. Das beinhaltet reine Batterieelektrofahrzeuge, von außen aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeuge. Der Zuschuss beträgt bis zu 80 Prozent der Mehrausgaben gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug.
  • die Errichtung und Erweiterung der dazugehörigen Tank- und Ladeinfrastruktur mit bis zu 80 Prozent der Ausgaben.
  • Machbarkeitsstudien für die Einsatzmöglichkeiten von Nutzfahrzeugen und dazugehöriger Infrastruktur, mit bis zu 50 Prozent der Ausgaben.

Weitere Informationen

Ladeinfrastruktur
Ladestationen für Mitarbeitende in Unternehmen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher Flotten sowie für Dienstfahrzeuge.

Gefördert wird der Kauf und die Installation von Lade­stationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind. An den Stationen können Firmen­fahrzeuge sowie Privat­fahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden.

Höhe der Förderung:

  • 900 Euro pauschal pro Ladestation
  • Die Höhe der Förderung darf maximal 70% der förderfähigen Kosten betragen

Gefördert werden:

  •  der Kauf neuer Lade­stationen mit bis zu 22 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung 
  •  den Einbau und An­schluss der Lade­stationen, inklusive aller Installations­arbeiten
  •  Energie­management-Systeme zur Steuerung der Lade­stationen

Die Antragsstellung ist voraussichtlich bis zum 31.12.2022 möglich. 

Weitere Infos und Antragsstellung

Öffentliche Ladepunkte
Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

In mehreren Förderaufrufen werden gefördert:

  • öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt (Normalladepunkte),
  • öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von mehr als 22 Kilowatt, an denen ausschließlich das Laden mit Gleichstrom (DC) möglich ist (DC-Schnellladepunkte) und
  • der zu einem geförderten Ladepunkt gehörende Netzanschluss bzw. die Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher.

Gefördert werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Alle geförderten Ladesäulen müssen öffentlich zugänglich sein und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

Weitere Informationen und Antragsstellung